Mallorca 2004

   

Auch zum Auftakt der Radsaison 2004 waren wir im März auf Mallorca. Hier der Bericht:

 

   


Die Woche - kurz und knapp (14.-21.03.2004)

Wie im Vorjahr startet eine Gruppe (ca. 40 Personen!) aus dem Traunsteiner Raum zu einer Woche auf Mallorca. Wegen der besten Erfahrungen aus dem Vorjahr sind wir alle natürlich bester Dinge. Leider waren die Erwartungen zu hoch geschraubt, denn organisatorisch hakte es teilweise gewaltig. Abflug war Sonntag um 8 Uhr in Salzburg, pünktlich kamen wir auch in Palma an. Die Scherze, die wegen der sehr unsanften Landung gemacht wurden ("...hoffentlich is jetz ned da Koffaraumdeckl aufgschbrunga..."), rächten sich sehr bald: Es konnte nur ein Teil der Fahrräder unserer Gruppe mittransportiert werden. Naja, denkt man sich, dann kommt das Zeug halt später nachgeliefert. Wurde es auch, aber leider sah sich niemand in der Pflicht, die acht Kisten vom Flughafen in Palma abzuholen... Chef Hürzeler wurde daraufhin direkt angesprochen: Es musste doch möglich sein, jemanden mit einem VW-Bus schnell zum Flughafen zu schicken. Aber: "Das geht mich nichts an" und so weiter. Super. Beim Abkassieren fühlt er sich schon betroffen, sonst aber scheint das deutsch-behördliche "bin nicht zuständig" zu gelten. Am Montag Abend wurden dann die Radkoffer endlich nachgeliefert, zwei Radtage waren da aber schon vorbei. 

Die Woche selbst war aus sportlicher Sicht noch ganz ok, einige klassische Routen konnten noch gefahren werden: Puig major, Orient, Kloster Lluc, Palma und zum krönenden Abschluss bei Kaiserwetter noch die Callobra-Strecke. Das Wetter passte auch, obwohl es die ganze Woche bewölkt war. In Palma regnete es einmal kurz, am letzten Tag schien dafür die Sonne. Essen war auch wie gehabt, eigentlich viel zu viel. ;o)

Dann schon wieder der Rückflug, jetzt sollte das Chaos vom Hinflug noch übertroffen werden: Beim Check wurde schon klar, das wieder nicht alle Räder im Flieger Platz haben. Genialerweise musste ein unbestimmter Teil an Radkoffern mit dem nächsten Flieger nach Graz fliegen. Und als Schmankerl: Zwei Leute der Gruppe mussten das Gepäck begleiten. So standen dann zwei arme Hansl in Graz mit sage und schreibe 28 Radkoffern. Per Lkw kam das Gepäck dann irgendwie nach Salzburg, von wo es auch noch abgeholt werden musste...

 

Für einen Großteil der Gruppe dürfte dies vorerst der letzte Flug nach Mallorca bei Hürzeler gewesen sein. Gepäck kann immer mal Schwierigkeiten machen, aber wie man (bzw. der Chef Max Hürzeler) mit der Situation vor Ort umgegangen ist, war frech, arrogant und voll daneben. Den Slogan "weltmeisterlich betreut" kann er einmotten, der alte Auspufflutscher. "Geld her und viel Glück" würde dem Marktführer bei Radreisen nach Mallorca besser zu Gesicht stehen. Aber die Welt bietet dem Radler gottlob noch mehr als Mallorca! 

 

 

 

   

 

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