| Innsbruck - Rom |
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| Tag 1 Innsbruck - Sterzing Tag 2 Sterzing - Avio Tag 3 Avio - Moglia Tag 4 Moglia - Piandellagotti Tag 5 Piandellagotti - Pisa Tag 6 Pisa - S. Gimignano Tag 7 S. Gimignano - Castiglione (del Lago Trasimeno) Tag 8 Castiglione (Ruhetag) Tag 9 Castiglione - Assisi Tag 10 Assisi - Narni Tag 11 Narni - Rom Tag 12-14 Rom Tag 14 Rom - Huglfing |
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Tag 1 Innsbruck - Brenner - Sterzing (13.05.1999)
Beim Tourstart merken wir, wie schlecht wir eigentlich auf diese Reise vorbereitet sind. Das Material ist weitgehend unbekannt (an dieser Stelle noch mal Dank an Christian Arzberger für das geliehene Zelt!) und wie sich Rennräder mit Gepäcktaschen fahren, bekommen wir auch erst jetzt zu spüren. Das Gepäck haben wir erst am Vormittag gepackt, vorher blieb einfach keine Zeit. Weil auch noch das Murnauer Moos und bzw. die B2 zwischen Murnau und Eschenlohe unter Wasser steht und gesperrt ist, starten wir mit dem Zug um 11.45 Uhr ab Huglfing. Im Zug angekommen merken wir, dass Gabi sich auf dem einen Kilometer zum Bahnhof einen Platten eingehandelt hat... Super. Draußen regnet es, wir sitzen drin und reparieren schon den ersten Botschn. Bei Eschenlohe führt das Gleis direkt an der Loisach entlang, der Zug fährt nur mit Schrittgeschwindigkeit, denn das Gleisbett steht auch schon unter Wasser (das war der letzte Zug, der da noch durchkam)... Aufgrund der feucht-föhlichen Wetterlage beschließen wir, nicht in Garmisch auszusteigen und gleich bis Innsbruck durchzufahren.
Um 15.00 Uhr starten wir also in Innsbruck, sogar ohne Regen. 18.30 Uhr sind wir in Sterzing.
Pension Färber, £ 75.000,-/2 Pers., incl. colazione
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Start in den Regen zum Bf. Huglfing |
Am Brenner |
52 km Distanz |
2:38 h Fahrzeit |
zu Tag 2 |
| Plattenwertung |
Gabi 1 |
Bernd 0 |
Tag 2 Sterzing - Bozen - Trient - Rovereto - Avio (14.05.1999)
Nach herzhaftem Früchstück starten wir früh um 9.15 Uhr - bei Regen. Mittagspause findet bei EuroSpar in Bozen statt, zumindet da war es trocken. Von Bozen bis Trient schüttet es dafür um so mehr, wir waren kurz vorm Absaufen. Nach Rovereto sank die Luftfeuchte, die Suche nach einem Campingplatz begann. Leider fand sich nur ein verdreckter Parkplatz mit einem Schild campeggio drauf, darauf konnten wir verzichten. Wir zelteten zwischen Weinstöcken bei Avio und waren sicher auch nicht schlechter dran.
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Mittagspause bei Spar |
Quartier bei Avio |
186 km Distanz |
6:54 h Fahrzeit |
zu Tag 3 |
| Plattenwertung |
Gabi 1 |
Bernd 0 |
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Tag 3 Avio - Mantua - S. Benedetto - Moglia (15.05.1999)
Motorenlärm weckt uns unsanft, jedoch nicht der der Autobahn. Die Weinbauern rücken an! Für uns heißt das: Frühstück und Zeltaubbau im Eiltempo, denn auf die Pestizid-Dusche können wir verzichten (so dreckig sind wir noch nicht). So sitzen wir rekordverdächtig um 8 auf den Rädern.
Der Blick in Fahrtrichtung Süden verheißt leider gar nichts Gutes. Von Süden her zieht ins Val Lagarina eine furchteinflößende, schwarze Wolkenwand. Wir hoffen und Bangen, dass es vielleicht diesmal an uns vorüberzieht, aber der H2O-Frontalangriff trifft uns leider mit voller Wucht um Punkt 9 Uhr. Über Castelnuovo del Garda kommen wir nach Mantua. Es schüttet ohne Ende. Durch das viele Wasser lassen sich Schlaglöcher nicht mehr erkennen, man platscht von einer Riesenpfütze zur nächsten. Wir queren den Po und wollen in S. Benedetto ein Zimmer nehmen, leider gibt es dort keines. Also trullern wir patschnass in Moglia ein, dort gibt es gottlob ein Hotel. Etwas geplättet checken wir dort ein und genießen die warme Dusche.
Hotel ?, £ 85.000,-/2 Pers., incl. colazione (welches leider nur aus einer Tasse Cappuccino bestand. Benvenuti a Italia...)
115 km Distanz |
4:57 h Fahrzeit |
zu Tag 4 |
| Plattenwertung |
Gabi 2 |
Bernd 0 |
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Tag 4 Moglia - Piandellagotti (16.05.1999)
Gleich nach dem Aufwachen gibt es wieder Wetter-Bingo: Wie viel wird es heute regnen? Doch heute kündigt sich ein richtig schöner Tag an! Zum Frühstück besetzen wir 2 der 4 Stühle vor der Mini-Theke im Eingangsbereich und bekommen glatt je einen Cappuccino hingestellt. Zum Beißen? Fehlanzeige! Nach Beschwerde schlagen wir immerhin ein Croissant heraus...
Um 10 Uhr bringen wir unsere bici ins Rollen und es fährt sich traumhaft: Sonne, super Straßen, null Verkehr (Sonntag!). Leider hat das auch einen Nachteil, da am Sonntag die Versorgungsmöglichkeiten recht eingeschränkt sind. Da müssen wir von unseren Vorräten (Corny&Co.) zehren. Über Carpi und Modena gelangen wir nach Sassuolo, wo wir uns noch einen Cappuccino gönnen, bevor es bergauf gehen sollte. Kurz vor dem Foce de Radici (1.529m) beenden wir die Etappe bei leichtem Regen und beziehen Quartier in einem netten Albergo.
Albergo ?, £ 72.000,-/2 Pers., incl. colazione und Abendessen
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Zum Start in Moglia scheinte auch mal die Sonne |
110 km Distanz |
5:32 h Fahrzeit |
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zu Tag 5 |
| Plattenwertung |
Gabi 2 |
Bernd 0 |
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Tag 5 Piandellagotti - Lucca - Pisa (17.05.1999)
Start um 10.30 Uhr nach ausgedehntem Frühstück. Nach 8 km überwinden wir die Passhöhe Radici. Dort oben ist leider alles wolkenverhangen, neblig, kalt. Die anschließende 35 km lange Abfahrt ist saukalt. Über Castelnuovo di Garf. fahren wir abwärts nach Borgo. Dazwischen setzt auch endlich wieder Regen ein, was das Stimmungsbarometer ziemlich drückt. Die stark befahrene Straße nach Lucca raubt uns den letzten Funke Spaß, da wir mehrmals gefährliche Situationen erleben. Italienische Lkw-Fahrer sind ja bekannt für mangelnde Bremsbereitschaft gegenüber Radfahrern, aber was auf dieser - relativ engen -Straße im Regen abging, war der Hammer. Ob die das mit Cippolini (der kommt ja aus Lucca) genauso machen?
Wir fahren nun wieder im Trockenen, aber noch immer durchnässt, Richtung S. Giuliano Terme. Nach einem Anstieg und einer Tunneldurchfahrt bekommt man das Gefühl, direkt in eine andere Klimazone gekommen zu sein: Spürbar wärmer wurde es am Tunnelmund, das Meer war förmlich zu riechen, kleine Palmen säumten die Vorgärten. Derart beflügelt schwebten wir in Pisa ein, wo wir in Fallweite des schepsen Turmes ein Hotel eher mittlerer Kategorie beziehen.
Tipp am Rnade: Wir verleihen der Gelateria nahe des Turmes das Prädikat "Bestes Eis Italiens 1999"
Hotel ?, £ 56.000,-/2 Pers., senza colazione
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Am Radici-Pass |
Gewässerte Stimmung bei Lucca |
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Der bekannteste Baupfusch Pisas |
110 km Distanz |
4:48 h Fahrzeit |
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zu Tag 6 | Seitenanfang |
| Plattenwertung |
Gabi 2 |
Bernd 0 |
Tag 6 Pisa - S. Gimignano (18.05.1999)
Um 10.30 Uhr wollen wir dem Stadtverkehr Pisas entkommen, was gar nicht so einfach war. Dann erwischen wir aber eine schöne kleine Straße mit bestem Rückenwind. Die Route Vicarello - Ponsacco war noch flach, anschließend bekamen wir wieder etwas mehr hm serviert. Bis San Gimignano steigert sich die Gaudi mit Auf-und-Nieder-immer-wieder auf ein relatives Maximum. Die schöne toskanische Landschaft entschädigt aber für die Mühen. Zu mittag zogen pechschwarze Wolken auf, doch es sollte unser erster regenfreier Tag werden.
In San Gimignano haben wildgewordene Touri-Horden den öffentlichen Raum fest in der Hand, im Slalom können wir die Innenstadt passieren. Der Campeggio liegt etwas außerhalb am Sportgelände, was sich heftig auf die Preise im Laden des Platzes auswirkt: Mangels Konkurrenz bewegt sich das Preisniveau auf Scheitelhöhe. Für die Zutaten zum Abendessen auf Gaskocher werden £ 38.000,- fällig! Für Spaghetti, Tomatensauce, Chips und Bier...
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San Gimignano, vom campeggio aus gesehen |
85 km Distanz |
4:15 h Fahrzeit |
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zu Tag 7 |
| Plattenwertung |
Gabi 2 |
Bernd 0 |
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Tag 7 S. Gimignano - Siena - Castiglione del Lago Trasimeno (19.05.1999)
Start 9.15 Uhr. Mit einem Abstecher nach Siena setzen wir die Fahrt fort. Auf der dortigen Piazza, wo einmal im Jahr die Gäule in einem Rundenrennen geschunden werden, gönnen wir uns die Mittagsbrotzeit. Die Toskana zeigt sich von Ihrer besten Seite, die Landschaft ist herrlich. Leider aber auch immer noch sehr sehr anstrengend. Die flachen Abschnitte sind sehr rar. In Asciano legen wir die mittlerweile obligatorische Cappuccino-Pause ein. Das Straßenbild ist wunderbar, weil hier das Leben in vollem Gange ist: Mitten am Nachmittag sind Alt und Jung auf der Straße um die Cafés herum, überall ist was los. Kinder spielen auf der Straße Fußball, die Opas diskutieren das Geschehen und neben an wird als Arbeitspause ein Espresso an der Bar geschlürft. Einfach wunderbar! Wir könnten stundenlang hier sitzen. Denn krass fällt ein Vergleich mit zu Hause aus (Da würde sofort wieder gemauschelt werden, dass die und der wohl nichts zu tun hätten. Die Straßen in heimatlichen Dörfern sind um diese Zeit völlig tot, außer Autos trifft man da nichts mehr an. Wo sind die Zeiten, als man noch mit dem geerbten Klapprad nach der Schule durchs Dorf zog? Bambini tedesci sitzen heute wohl lieber an der PlayStation.) .
Bei Sinalunga erlebt Bernd seinen ersten Platten, aber gleich einen kapitalen. Ein Reifenplatzer mach Schlauch und Mantel nutzlos. Gabi kann ein Geschäft ausfindig machen und Ersatz besorgen, was aber Zeit kostete. Die lange Pause in Asciano, der Defekt und eine offensichtlich fehlerhafte Karte bringen uns ins in Zeitnot. Die Dämmerung bricht herein und wir kommen gerade noch nach Castiglione, wo wir direkt am See einen campeggio finden. Zeltaufbau funktioniert mittlerweile auch im Dunkeln...
Ach ja, regenfrei war es heute auch!
Campeggio ?, £ 6.000,- x2, £ 5.000,- fürs Zelt
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Siena |
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Reifenplatzer bei Sinalunga |
Toskana pur |
141 km Distanz |
7:10 h Fahrzeit |
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zu Tag 8 |
| Plattenwertung |
Gabi 2 |
Bernd 1 |
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Tag 8 Castiglione (Ruhetag) (20.05.1999)
In der Nacht begann es wieder zu schütten. Auch am Morgen jagte ein Gewitter das nächste. Zunächst im Stunden-Takt, dann verkürzten sich die Intervalle. Wir entscheiden uns heute gegen lustiges Plantschen auf Rädern und für einen Ruhetag, schließlich sind wir dem Ziel Rom eh schon relativ nah. Und unsere müden Knochen wehren sich auch nicht gegen eine 0 km-Etappe. So bleibt Zeit, in den Gewitterpausen die Räder zu reinigen und etwas Giro d´Italia im Camping-Café zu verfolgen.
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zu Tag 9 |
Tag 9 Castiglione - Assisi (21.05.1999)
10.15 Uhr, trotz weiterhin gewittriger Atmosphäre kurbeln wir los. Bereits nach 18 km holt uns das erste Gewitter ein. Wir stellen uns ausnahmsweise unter, jetzt fliegen sogar Hagelkörner umher. Als das Schlimmste vorbei scheint, schwingen wir uns wieder auf die Räder. Die Abstände zwischen den Blitz- und Wasserentladungen werden aber immer kürzer, so dass wir einmal mehr bis auf die Knochen durchweicht waren. In S.M. Angela, 3 km vor Assisi, baute Gabi mit einem Schleicher am Hinterrad ihre Führung in der Plattenwertung aus. Da wieder Regen drohte und das Donnern des nächsten Gewitters immer näher kam, versuchten wir durch mehrmaliges Aufpumpen des HR das Ziel zu erreichen - ohne Erfolg. Ein Loch im Mantel richtet wachsenden Schaden an...
Hotel Rocca, £ 72.000,-/2 Pers. senza colazione
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Mittagspause ... |
.... mit Verlängerung zur Regenpause |
68 km Distanz |
3:10 h Fahrzeit |
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zu Tag 10 |
| Plattenwertung |
Gabi 3 |
Bernd 1 |
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Tag 10 Assisi - Narni (22.05.1999)
Bevor wir wieder der Straße nach Rom folgen, nehmen wir uns entgegen unserer Gewohnheit Zeit fürs Kulturelle. Wir besichtigen am Vormittag noch die Altstadt von Assisi und die Basilika S. Francesco (zumindest die zugänglichen Teile, da diese ja von einem Erdbeben stark beschädigt wurde). Am Mittag befriedigen wir unsere Capuccino-Sucht und brechen auf Richtung Süden. Mit neuer Karte und fleißigem Rückenwind fliegen wir Rom entgegen. Schwere Wolken bauen bis Spoleto eine bekannte Drohkulisse auf, aber wir werden dann doch einmal verschont. Ab Terni stabilisiert sich die Wetterlage. In Narni finden wir einen Campingplatz mitten in der Wildnis, das Ding machte einen dubiosen Eindruck, war letztendlich aber ok. Beim Kochen des Abendessens gab die Gaskartusche auf, punktgenau.
Campeggio ?, 3 x £ 8.000,-
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Vor der Basilika San Francesco |
Ohne Cappuccino geht gar nix! |
101 km Distanz |
4:34 h Fahrzeit |
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zu Tag 11 |
| Plattenwertung |
Gabi 3 |
Bernd 1 |
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Tag 11 Narni - Rom (23.05.1999)
Endlich:
Sole
pur! So hatten wir uns das
eigentlich ursprünglich vorgestellt. Voller Freude über das Wetter kippt Gabi
gleich 800m nach dem Start um, sie kam aus dem Pedal nicht raus... naja, halt
eine Schramme mehr am Knie. Bis Rignano Flaminia gleicht die SS 3 ("Via
Flaminia") einer Achterbahn, v.a. die Anstiege scheinen kein Ende zu
finden. Auffallend ist die gute Qualität des Straßenbelags: Nahezu
schlaglochfrei! Nachmittags drohte Gefahr von anderer Seite: Tausende Lazio-Fans
waren auf dem Weg nach Rom, um Ihre Mannschaft gegen Parma anzufeuern. Viele
hielten Ihre Fahnen aus dem Auto, da musste man ab und zu den Kopf einziehen. In
Rom kamen wir schließlich gegen 15 Uhr an.
Die Zimmersuche war etwas schwieriger: Bei den ersten, zentral gelegenen Padres war leider alles voll, die zweiten fanden wir zunächst gar nicht. Dann haben wir aber doch Glück und dürfen bis Mittwoch bleiben. Schließlich waren es bis zur Via Anselmo 10 genau 1.081 km.
Irgendwelche Padres in der Via Anselmo 10, £ 50.000,-/2 Pers. und Nacht
Unser
campeggio bei Narni |
89 km Distanz |
4:06 h Fahrzeit |
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zu Tag 11 |
| Plattenwertung |
Gabi 3 |
Bernd 1 |
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Tag 12-14 Rom (24.-26.05.1999)
In den folgenden Tagen besuchten wir den Petersdom und -platz, den Circus Maximus, Coloseum etc. und waren auch sonst viel unterwegs. Die restlichen Vatikan-Pflichtbesuche wie die sixtinische Kapelle etc. überließen wir den Horden.
Beeindruckend war vor allem der Markt in der Nähe unserer Unterkunft. Da gab es ALLES, was man auftischen kann. Fisch und Fleisch, Obst und Gemüse soweit das Auge reichte. Die besten Dinge findet man halt nicht mit Stadtführern. Ein nahe gelegenes Café wurde Mittelpunkt unserer Tagestouren, denn ohne Cappuccino ging sowieso nix. Für £ 1.500,- war das dann eh kein Thema.
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Blick vom Petersdom |
Die Reste des Circus Maximus |
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Amerikanische Gladiatoren auf dem Weg ins... |
... Colosseum |
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Immer ein Lächeln, immer ein Handy, immer eine Vespa. Italienischer geht´s nicht. |
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Tag 14 Rom - Huglfing (26./27.05.1999)
Zurück fuhren wir mit dem Zug. Von Rom zunächst nach Florenz, dort steigen wir in den Nachtzug nach München. Dort kommen wir ca. um 7 Uhr an. Gleich am Bahnsteig stehen ein paar mies gelaunte FC Bayern Fans, das CL-Finale am Vorabend gegen ManU in Barcelona scheint gut ausgegangen zu sein... Es war ein schöner Urlaub mit einem versöhnlichen Ende ;o)